KONTRABASS

Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument und hat ein weites Einsatzgebiet vom Sinfonieorchester und der Kammermusik über den Jazz, der traditionellen alpenländischen Volksmusik bis hin zum ursprünglichen Rock 'n' Roll und Rockabilly. Auch in der modernen Popmusik, vor allem im Folk und Akustikpop wird er zunehmend verwendet.

Der Name Kontrabass leitet sich von der Kontra-Oktave ab, deren Töne mit dem Instrument erzeugt werden können. Da der Kontrabass sowohl bauliche Eigenschaften der Violine als auch der Gamben aufweist, herrscht Uneinigkeit über seine Familienzugehörigkeit. Für die Violinfamilie sprechen die F-förmigen Schalllöcher (F-Löcher), die Anzahl der Saiten, die Schnecke am Ende des Wirbelkastens und das bundlose Griffbrett, für die Gambenfamilie die meistens abfallenden Schultern und die Quartenstimmung (E-A-D-G). Es gibt Kontrabässe mit gewölbtem Geigenboden und welche mit flachem, oben abgeknickten Gambenboden. Italienische Modelle entsprechen stärker der Violinform. Der heutige Kontrabass hatte zahlreiche Vorgänger mit unterschiedlichen Namen. Einer davon war der Violone, dessen Familienzugehörigkeit ebenso ungeklärt ist, wie die des Kontrabasses, da auch dieser sowohl als „Bassvioline“ (viersaitig, ohne Bünde, Violinform) wie auch als „Bassgambe“ (fünf- oder sechssaitig, mit Bünden, Gambenform) existierte.

Der E-Bass ist eigentlich ein Kontrabass in E-Gitarrenform.
Der Kontrabass kann mit einem Bogen gestrichen oder auch gezupft werden. Außerdem gibt es eine eigene Slaptechnik, die hauptsächlich im Rock 'n' Roll und Rockabilly verwendet wird.


ALTER: ab ca. dem zwölften Lebensjahr

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