QUERFLĂ–TE

Die Flöte ist wahrscheinlich eines der ältesten Instrumente. Irgendwann in grauer Urzeit mag ein Jäger sich die erste Pfeife aus Schilfrohr geschnitten haben – wir wissen es nicht.

Aber aus Funden wissen wir, dass es in der Eiszeit bereits Einlochflöten aus Rentierknochen gab. Aus der steinzeitlichen Aurignac-Kultur (ca. 25000 v. Chr.) wurde sogar eine mehrlöchrige Knochenflöte gefunden. In den verschiedenen Kulturen entwickelten sich im Lauf der Jahrtausende verschiedene Flötentypen, vor allem die längs und die quer gespielten.

Die Querflöte ist seit dem Mittelalter in Europa nachzuweisen, damals noch Schwegel genannt („suegala“ – Schienbeinknochen, zugleich Schienbein und Blasinstrument).
Die entscheidensten Entwicklungen der modernen Querflöte stammen von Quantz (um 1720) und von Theobald Böhm (1794-1881) dem wir die heutige Bauweise dieses Instruments verdanken. Seine Erfindungen wurden auch auf andere Holzblasinstrumente wie Klarinette und Saxophon übertragen.

Die Querflöte ist heute ein Instrument, das in jeder Musikrichtung Verwendung findet. Selbstverständlich in der klassischen Musik, aber auch in Jazz-, Rock-, Volks-, und Unterhaltungsmusik – mit jeweils unterschiedlichen Spieltechniken.


ALTER: …
Um den Einsteig schon im Volksschulalter zu ermöglichen, werden auch Flöten mit gebogenem Kopfstück angeboten, welches die noch etwas zu kurzen Arme der Kinder ausgleicht und damit eine angenehmere Körperhaltung ermöglicht (siehe Bild).